Neuigkeiten

Wer noch im naiven Glauben verharrt, die Kultur habe sich wieder erholt, der sollte sich mal die Situation bei den Kleinkunstbühnen näher betrachten. Ein Beispiel: Jahrzehntelang gastierte ich immer wieder gerne in Selb im herrlichen Rosenthal-Theater. Und ich hatte kontinuierlich zwischen 120 und 350 Besucher. Die Abende waren allesamt sehr schöne, die Resonanz jedes Mal sehr positiv.
Letzte Woche nun erwarteten mich im Musikzimmer des Theaters 15 (!) Besucher. Die kamen zwar in den Genuss eines äußerst intimen Abends, nur eine Armlänge vom Künstler entfernt, und ich konnte meine Gäste nach einer halben Stunde alle namentlich erwähnen. Es hatte also einen besonderen Charme... aber zielführend für die Kleinkunst ist das natürlich nicht. Und die Verzweiflung der Veranstalterin mischte sich mit der Dankbarkeit, dass ich überhaupt die 4 Stunden Fahrt für diesen Auftritt auf mich nahm.

Aber so sieht es (fast) überall aus. Die Long-Covid-Auswirkungen in der Kleinkunstszene sind gravierend! Allerorten Absagen oder Gastspiele vor halbvollen Häusern. Der Satz "50% Auslastung sind die neuen 100%" macht die Runde. Und mir tut es, von all den Solokünstlern mal ganz abgesehen, unendlich leid um die ehrenamtlichen Kulturschaffenden, die hier unermüdlich versuchen, den Kopf über Wasser zu halten, mit fast anrührenden Durchhalteparolen.
Und alle steuern in einen instabilen Herbst hinein, ohne Planungssicherheit. Das einzige, was sicher ist, sind die enorm steigenden Kosten.
Über die Gründe dieser miesen Situation lässt sich prächtig streiten. Liegt es am Überangebot? Dass am Fuße der Pandemie jeder meinte, alles an Kultur an jedem Ort auf die Beine stellen zu müssen? Liegt es an der düsteren Grundstimmung? Wenn ja, wieso sind dann Groß-Events von Helene Fischer bis Peter Maffay ausverkauft? Hält jeder sein knappes Geld nur für solcherlei Kultur zurück? Schwer herauszufinden, woran es wirklich liegt. Aber klar ist eines: nach wie vor haben die Kulturschaffenden keine spürbare Lobby. Nach wie vor sind wir die ersten, die über den Rand kippen...
Und es ist mein dringender Wunsch an die politisch Verantwortlichen: Lasst die Kultur nicht noch einmal hängen! Unterstützt sinnvoll und effektiv! Sonst geht über den Winter hinweg all das verloren, was ihr alle ehedem als kulturellen Pluralismus auch selbstbeweihräuchernd hochgehalten habt.
Und an das Publikum gerichtet: Kommt! Kommt, wie ihr immer gekommen seid. Die Preise sind weiterhin erschwinglich (im Schnitt 2 schlecht eingeschenkte Wiesn-Maß), doch der seelische Genuss und Gewinn ist höher denn je. Und wir alle auf der Bühne sind offen für Euch... und hungrig.
(27.09.2022)

Ich dachte mir, wenn man nach nun 40 Berufsjahren und 29 geschriebenen Kabarett- und Theaterstücken noch mal was richtig Großes angeht, sollte es schon was ganz besonderes sein, was es so noch nie gab. Wichtig war mir darüberhinaus, dass es etwas wird, das in tiefer Verbindung zu meiner fränkischen Heimat steht und gleichzeitig meine gastronomischen Wurzeln mit aufnimmt. Musik hat mein Berufsleben immer begleitet, schließlich begann für mich alles mit einem Auftritt 1981 beim Bardentreffen in Nürnberg. Und die Liebe zum Theater hatte ich schon immer. Kabarett-Theater, Volkstheater, die Metzgerei Boggnsagg, Autorenarbeiten für Ensembles - der Spaß am Spiel mit Charakteren ging mir nie verloren. Und die fränkische BierOper ist nun eine neue wunderbare Herausforderung. Dass ich da nun im 30. Programm über  Gastronomie schreiben durfte und sie nicht leben muss, ist für mich sicher die bessere Lösung. Und für die Gastronomie vermutlich auch...

Die Musik schrieb der Fürther Komponist Uwe Strübing, sie wird von den Nürnberger Symphonikern, die Koproduzent dieser Uraufführung sind, unter der Leitung von Ingmar Beck und Romely Pfund gespielt. Regie führt Christian Schidlowsky mit Unterstützung von mir.

Die BierOper vereint in einem echten Live-Spektakel zwei Welten miteinander: Wirtshaus-Atmosphäre und Bierseligkeit treffen auf die emotionale und teilweise romantische Welt der Oper. Auf unterhaltsame Art und Weise mischen sich diese Sphären zu einem musikalischen Singspiel auf der Bühne, die ich in der ersten Staffel mit einem Ensemble erstklassiger Sänger*innen und Darsteller*innen  teilen durfte (Laura Barthel, Claudia Bill, Luca Festner, Ardalan Jabbari, Christian Kaltenhäußer, Julia Kempken, Maria Kempken, Doris Sonja Langara, Markus Simon u. a.), während die Grammy-gekrönten  Nürnberger Symphoniker einen höchst süffigen Live-Sound garantieren.

Achtung, letzte Chance: im Juli 2023 gibt es Zusatz-Termine!
Der Vorverkauf dafür beginnt am 15. Februar 2023.

"Zum Goldenen Giger" - die fränkische BierOper
7. und 8. Juli 2023, 19. bis 22. Juli 2023 im Stadttheater Fürth
Theaterkasse Tel. 0911 9742400

https://www.regenauer.de/programme/bieroper

https://www.facebook.com/zumgoldenengiger

https://stadttheater.de/stf/home.nsf/contentview/zumgoldenengiger22

------------------------------------------------------------------------

Liebe Kabarettfreunde,
mein Soloauftritt im Stadttheater Fürth war ein wunderbarer und versöhnlicher Abschluss eines künstlerisch sehr durchwachsenen Jahres.
Jetzt blicke ich erst mal optimistisch auf 2022, hoffend, meine Tournee und meine Auftritte mit Christoph Kuch im Februar und März können unter guten Bedingungen stattfinden.
Im Tourplan findet ihr die jeweils aktuellen Infos dazu.
Ungeachtet dessen beginnen dann Anfang April die Proben für mein Großprojekt, der fränkischen BierOper "Zum Goldenen Giger".
Zusammen mit den Nürnberger Symphonikern und 16 Darstellern auf der Bühne startet das Ganze am 19. Mai 2022 im Stadttheater Fürth. Und ich freue mich riesig auf meine Rolle als Brauereichef.
Auf der Website des Stadttheaters erfahrt ihr näheres, auch wann der Vorverkauf beginnt.
Jetzt möchte ich Euch allen das Allerbestmögliche für 2022 wünschen, Gesundheit, Lebensfreude und viele spannende Momente!
Und ich freue mich darauf, wenn wir uns wiedersehen.
Bis dahin alles Liebe und Gute...
Euer Bernd Regenauer
------------------------------------------------------------------------
Drei wunderbare open-air-Sommerabende Ende Juli: In der Nürnberger Katharinenruine öffnet sich "Das fränkische Seelen-Land" am Sonntag 25.07.2021, mit meiner "MixTour" gastiere ich am Mittwoch 28.07.2021 im Musikpavillon im Kurpark, Augustaallee 10 in 61348 Bad Homburg, und das Regenauer-Kuch-Projekt tritt am Donnerstag 29.07.2021 an, den schönen Außenbereich der Alten Bürgermeisterei in 27232 Sulingen zu verzaubern. - Details siehe 'Termine'.
------------------------------------------------------------------------
Wenn es schon so wenige Live-Auftritte gibt, dann zumindest etwas auf der Mattscheibe: ich war kürzlich wieder bei "Kabarett aus Franken" im BR Fernsehen mit den geschätzten Kollegen Ingo Appelt, Wolfgang Krebs, Sebastian Reich, Teresa Rizos und Helmut Schleich - ein Auszug startet mit Klick auf das Bild (Link zur ARD Mediathek). Die gesamte Sendung ist hier zu sehen (Link). Viel Vergnügen...
------------------------------------------------------------------------
Das "Lockdown Lotto" ist eine spezielle Aktion des Bezirks Mittelfranken mit 30 Künstlern aus der regionalen Kulturszene (z. B. Elena Steri, Gymmick, Ferge x Fischerman, Lizzy Aumeier, Bernd Regenauer). Privatpersonen können beim "Lockdown Lotto" für 30 Euro Lose erwerben. Sobald es die Pandemie wieder erlaubt, können sich die Gewinner auf private Events im kleinen Kreis freuen. Verlierer wird es beim "Lockdown Lotto" keine geben: wer keinen Auftritt gewonnen hat, bekommt ein extra erstelltes "Quarantäne-Quartett" mit den Künstlern. Der gesamte Erlös der Kampagne kommt zu gleichen Teilen allen teilnehmenden Akteuren zugute.
https://www.excudit-magazin.de/lockdown-lotto/
------------------------------------------------------------------------
Leider mussten erneut viele Auftritte verschoben werden; die Umplanung der abgesagten Termine läuft. Für die meisten stehen die Ersatztermine erfreulicherweise bereits fest - aktuelle Details immer hier unter 'Termine'. Achten Sie auf Ihre Mitmenschen und sich und bleiben Sie gesund!
------------------------------------------------------------------------
September 2020: Rezension aus Ingolstadt ('Donau-Kurier')
https://www.donaukurier.de/lokales/ingolstadt/Kabaretttage-contra-Tatort;art599,4697303#
------------------------------------------------------------------------------------
August 2020: ausführliche Rezension aus Altdorf ('Der Bote')
https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10218625044836896
------------------------------------------------------------------------------------
Juli 2020:  9 neue Regenauer-Videos auf YouTube
https://www.youtube.com/user/Bernd1956/videos
------------------------------------------------------------------------
ab 25.06.2020 online: Podcast der Nürnberger Nachrichten 
"Horch amol: Regenauer und das Siechtum der Kulturszene"
NN-Chefredakteur Michael Husarek und NN-Onlinechef Matthias Oberth
im Gespräch mit Bernd Regenauer. Artikel und Stream-Player (36 Minuten):
https://www.nordbayern.de/region/nuernberg/horch-amol-regenauer-und-das-siechtum-der-kulturszene-1.10207644
Download als mp3-Audiodatei über den 3-Punkte-Button in der rechten unteren Ecke des Players
------------------------------------------------------------------------
03.06.2020, 19.30 Uhr: Cernan trifft Bernd Regenauer - Internet-Videostream
https://www.martin-cernan.de/cernan-trifft/
------------------------------------------------------------------------

Liebe Freundinnen und Freunde des Kabaretts, liebes Publikum,

es ist grad alles anders als umgekehrt, wie ich mal in einem Text schrieb. Und es geht jetzt, sofern die Entwicklung überhaupt absehbar ist, im Herbst live und lebendig weiter. Darauf freue ich mich sehr! Mich betreffend sind das jetzt sehr viele auftrittsfreie Monate. Das ist finanziell nicht einfach zu stemmen, aber es gibt genügend Menschen, denen es deutlich schlechter geht. Insofern klage ich, wenn überhaupt, nur verhalten.
Die Situation ist vielmehr eine gewaltige Chance für den Menschen, fehlgesteuerte Entwicklungen mit Wucht und spürbarer Konsequenz zu korrigieren. Nutzt er dies, hat das Ganze einen heilsamen Sinn. Ansonsten wäre ihm nicht weiter zu helfen. 
Ich reflektiere viel in diesen Wochen. Ich konzipiere und gestalte mit meinem Regisseur Christian Schidlowsky ein neues Projekt.
Und ich versuche, für Sie/für Euch zumindest online präsent zu bleiben, hauptsächlich auf Facebook:
https://www.facebook.com/bernd.regenauer

Ich freue mich außerordentlich auf unser analoges Wiedersehen...
Bleiben Sie gesund!
Ihr Bernd Regenauer

KünstlerAgentur Imke Nagel
Lindenberger Weg 58 · 13129 Berlin
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon und Fax: +49 (0)30 91423844
Mobil: +49 (0)163 5606759
Technik/Buchungen Franken:
Uwe G. Ebert · Herbartstr. 61 · 90461 Nürnberg
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon: +49 (0)911 460068
Fax: +49 (0)911 4624368